Hunde sollten Hunde bleiben dürfen…

Ein guter Anfang wäre, dass wir Menschen beginnen, die Hunde besser verstehen zu lernen und nicht den Hunden die Schuld daran geben, dass sie uns Menschen nicht verstehen. Ich liebe all meine Hunde, doch bleiben sie für mich immer noch Hunde und keine Produkte des menschlichen Zusammenlebens, welche man sich jeden Tag zu Recht biegen kann. Hunde sind Lebewesen mit Charakter und jeder Charakter bringt seine guten und schlechten Eigenschaften mit sich. Wenn die Schlechten irgendwann die Guten überwiegen, sollte man sich darüber Gedanken machen, diesem Verlauf vielleicht entgegen zu wirken. Doch, man kann nie den Charakter des Hundes selbst verändern, sondern nur die Verhaltensweisen, die daraus resultieren können.

Probleme sind zum lösen da…

Jeder Hund sollte die Möglichkeit haben, sich mit einem/seinem Problem auseinander setzen zu dürfen, egal um welches es sich handelt, doch oftmals wird das in der Hundeerziehung leider anders gesehen. Ein Hund kann auch unglücklich sein, wenn ihm nie erklärt wurde, wie er sich richtig verhalten soll. Diese Chance sollte jeder Hund bekommen, egal welches Problem er zu lösen versucht.

Hilfe ist immer dort angebracht, wo sie auch benötigt wird…

Auslandstierschutz ist ein Begriff mit zwei Gesichtern. Ich liebe die Arbeit mit den Hunden, die Tatsache Hunden im Ausland helfen zu können, die sonst keine Chance hätten. Zusammen mit den Verein Franz von Assisi Hundenothilfe e.V. reise ich regelmäßig nach Spanien und besuche das Tierheim und die Auffangsstation, die wir unterstützen. Doch diese Arbeit ist auch mit viel Verantwortung verbunden, denn betrachtet man die andere Seite, blickt man auch auf so manche Schwierigkeiten, die dadurch entstehen können.
Die Vermittlung von Auslandshunden bedeutet nicht, dass man diese Hunde ohne Verstand einfach nach Deutschland holt.  Es bedeutet vielmehr, verantwortungsbewusst und überlegt zu handeln, damit die Hilfe eben dort ankommt, wo sie auch wirklich benötigt wird.