Angefangen von meinem ersten Hund, einer Bolonka Zwetna Hündin, bis hin zu meiner jetzigen Gruppe, kann ich zusammengefasst sagen, schon einige Hunde kennen gelernt zu haben. Seit 2006 bin ich bei dem Verein Franz von Assisi Hundenothilfe e.V. als Pflegestelle und Ansprechpartnerin für Vermittlungen tätig. Durch die unterschiedliche Vielfalt an Pflegehunden aller Art und jeder Größe, konnte ich seit Beginn an sehr viel Erfahrung sammeln. „Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben“, das stimmt wohl, denn entgegen vieler Erwartungen, brauchen auch Hunde aus dem Ausland, die oftmals viel mitmachen mussten, genauso klare Grenzen, Regeln und Konsequenz. Schnell ist auch meine rosarote Brille zersprungen, denn dass man ausschließlich mit Liebe und Zuneigung bei einigen Hunden nicht unbedingt die Wunschvorstellungen erfüllt, merkt man erst, wenn man einen solchen Liebling bei sich Zuhause sitzen hat. Über die Jahre hinweg waren es demnach hauptsächlich die Hunde, die mich gelehrt haben, angemessen und fair mit ihnen umzugehen. Als 2015 meine Can de Palleiro Mix Hündin bei mir einzog, zogen gleichzeitig auch einige neue Eigenschaften ein, die ich bislang bei Hunden noch nicht kennen gelernt hatte. Seitdem habe ich mich mit dem Thema Hundetraining näher befasst und mich letztendlich für das 3-jährige Studium bei Canis – Zentrum für Kynologie entschieden. Neben einer umfassenden theoretischen und praktischen Ausbildung bei Canis, war und ist bis heute mein größter Lehrer meine Can de Palleiro Mix Hündin.

In den 3 Jahren Studium hat man deutlich gemerkt, dass der Beruf Hundetrainer im Grunde zu umfangreich, wertvoll und schwierig ist, als dass man sich das Wissen darüber, in ein paar Wochenendkursen aneignen kann.